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Deutsches Bienenmuseum Weimar

 

Bienen und ihre Kultur: Eine Führung durch das Bienenmuseum Weimar

 

Art der Uni-Arbeit: Haus- oder Seminararbeit

Fachrichtung: Volkskunde

Autor/-in: Kit Rallison

 

Einleitung

Die folgenden Darstellungen und Ausführungen zum Bienenmuseum Weimar basieren auf einer Führung, welche im Rahmen des volkskundlichen Seminars „Bienen und ihre Kultur“ veranstaltet wurde. Hierbei ergab sich a priori das Problem, dass das Museum aufgrund eines Stadtbeschlusses geschlossen wurde. Die Informationsquellen für die Ausarbeitung einer Führung, wie z.B. Museums- und Führungspersonal waren so für die Recherche nicht existent. Nur spärliche Quellen konnten uns seitens des Museums zur Verfügung gestellt werden. Dies gab uns als Studenten aber gleichzeitig die Möglichkeit eine Führung zu planen, die sich aus unseren Eindrücken ergab.

 

Um einen Einblick in die Museumsstätte zu ermöglichen beginnt die Führung mit der Geschichte des Hauses und dem Museum. Aufgrund der starken Prägung des Museums durch den Pfarrer und Imker Dr. F. Gerstung wird dieser im Anschluss an die Geschichte mit seinem Wirken hinsichtlich des Bienenmuseums thematisiert. Die Führung durch die Ausstellung lässt sich sinnvoll in den Außenbereich und den Innenbereich aufteilen, speziell wenn bedingt durch die Gruppengröße eine Teilung sinnvoll erscheint. 

 

Innenbereich der Ausstellung

Das Konzept zur Gründung des deutschen „Reichs- Bienenzuchtsmuseums des Deutschen Imkerbundes in der Residenzstadt Weimar im städtischem Museum“ umfasst drei wesentliche Abteilungen. Als erstes wäre da die historische Abteilung zu nennen. In Ihr sollte die geschichtliche Entwicklung der Bienenzucht in der ganzen Welt erfasst und festgehalten werden. Hier werden alle Bienenwohnungen in natura, Modelle und Abbildungen betrachtet. Das impliziert Europäische Bienenbäume, außereuropäische Formen und Kunstbienen-wohnungen. Unter Kunstbienenwohnungen versteht man die Stroh- und Holzstabilwohnungen, die Übergangsformen vom Stabil zum Mobilbetrieb, sowie die modernen Bienenstöcke Europas.

Aber auch Geräte zur Pflege der Bienen sowie zur Gewinnung und Verwendung der Produkte wie Honig und Wachs werden hier in diesem Museum ausgestellt. Eine Sammlung aller Bienenzuchtschriften aus den verschiedenen zeitlichen Perioden wird in der Museumsbibliothek aufbewahrt. Als letztes fallen noch die paläontologischen und vorgeschichtlichen Funde in den historischen Bereich dieser Institution. Die zweite Sektion ist die permanente Ausstellung aller neuen Erscheinungen auf dem Gebiet der modernen Bienenzucht. Hier sollen neue Formen von Bienenwohnungen, neue Geräte zur Behandlung und neue Bücher und Zeitschriften vorgestellt werden. Die letzte Abteilung ist die Lehrmittelsammlung. Ferdinand Gerstung behielt sein Wissen nicht nur für sich, sondern vermittelte dies in über 50 Kursen. Das Wissen über das Bienenvolk sollte auch für andere Menschen zugänglich sein. Ein Zitat hierzu: „ Mit vereinten Kräften wird ein größeres Werk getan“.[1]

Das Besondere an diesem Museum sind aber nicht nur seine beeindruckenden Ausstellungsstücke, sondern auch die Gestaltung der zwei Ausstellungsräume, die einen Einblick in die Geschichte und die wirtschaftliche Bedeutung der „Bienenwissenschaft“ ermöglichen. Der erste Raum beschreibt den Mythos und die zeitgenössische Evolution, die im Folgenden erläutert werden soll.

 

 

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[1] Ebd.

Blog info

  • Deutsches Bienenmuseum Weimar
  • 2020-12-30 23:39:20
Uniwissen